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Volleyball: Positiver Abschluss beim Pokalfinale als Saisonresümee

 

Nachdem die TSG-Volleyballer die Meisterschaft in der Bezirksliga erringen konnten, schafften es die Mannen um Coach van Oijen die Spannung hoch zu halten und bis Ende April mit bis zu 16 Spielern 2x die Woche in die Halle zu gehen. Mit dem SSC Tübingen, dem TSV Ofterdingen und dem TV Beffendorf standen drei mögliche Gegner vor der Brust, die allesamt bekannt sind.

 

Bei bestem Wetter stand man um 09:30 Uhr zur Auslosung in Holzgerlingen bereit und erfuhr, dass man mit dem SSC Tübingen das vermeintlich schwerste Los fürs Halbfinale zugelost bekommen hatte. So sammelten alle ihre Energie während der Damen-Halbfinals, um mit großem Tatendrang ins Derby zu starten. Die SSC’ler waren, bis auf ihren italienischen Aussenangreifer, vollzählig und übten von Beginn an gehörigen Druck aus. Die, leider bei weitem nicht vollzählige Mannschaft der TSG (es fehlten mit Teutenmacher, Mattes, Goldschmied, Ringel, Böttcher und Kunzelmann einige potenzielle Stammspieler), bot jedoch von Beginn an Paroli und zeigte, warum man in dieser Saison mit vielen verschiedenen Aufstellungen Siege eingefahren hatte. Der sehr gut aufgelegte Aussenangreifer Braunwarth demolierte die gegnerische Feldhälfte mit seinen Angriffsschlägen und wurde dabei von phasenweise hochklassigem Angriffsvolleyball von allen Seiten unterstützt. Mit dem Rückkehrer Geue in der Mitte gewann man zwei der ersten vier Sätze sehr deutlich (25:15, 25:16) und verlor zwei Sätze denkbar knapp (20:25, 23:25). Im leistungsgerechten Tie-Break nahm die TSG allerdings noch einmal die Zügel in die Hand und wechselte mit einem deutlichen 8:3 die Seiten. Gekonnt, souverän und ohne große Hektik spielte man den fünften Satz nach Hause und ließ die SSC’ler nur aus der Ferne an einem Sieg schnuppern.

Da im Parallelspiel der TV Befferndorf mit dem TSV Ofterdingen nur wenig Probleme hatte, stand auch bereits der Finalgegner fest. Gestärkt durch eine Mittagspause, allerdings nach der Abreise von Geue nur noch mit einem etatmäßigen Mittespieler, ging man nach dem anstrengenden Halbfinale bereits mit einer Hypothek ins Finale. Das kräftezehrende Halbfinale forderte seinen Tribut und verursachte ein Tübinger Spiel, das einem Ritt auf einer Achterbahn glich. Souveräne, druckvolle Phasen wechselten sich mit schwachen, beinahe katastrophalen Phasen, wie Aprilwetter, ab. Der am heutigen Tag extrem starke Block der Beffendorfer sah von der Tübinger Seite teilweise aus wie die Chinesische Mauer. Ein ums andere Mal prügelten die Männer der TSG in die Beffendorfer Wand und verzweifelte an der eigenen Chancenauswertung. Der Tie-Break ist ein Kapitel, über das man den Mantel des Schweigens legen möchte.

 

Trotzdem ist die erfolgreiche Saison der Tübinger ein Genuss für alle Beteiligten gewesen und lässt den Großteil guter Dinge nun in die Beachsaison übergehen. Bevor im August Eisen gestemmt und Techniken ausgefeilt werden, verabschiedet sich zwar leider der Trainer arbeitsbedingt in Richtung Schwäbisch Hall – allerdings hinterlässt er eine großartige Truppe, die, betrachtet man den 1. Platz in der Liga und den 2. Platz im Pokal, sowohl menschlich, als auch sportlich ausnahmslos aus Gewinnern besteht.

 

Es spielten: Felix Bertsch, Sascha Geue, Dietmar Wiehl, Jonas Ciupke, Patrick Kompolsek, Arwed Mett, Hannes Limprecht, Lukas Bruns, Dennis Braunwarth und Alexander Vorsterman van Oijen.

 

Autor: Alexander Vorstermann van Oijen

 

Termine

Sonntags, 09:00 - 11:00 Uhr
offene Stunden im Ehrmann-Sportzentrum

Sa. 26.05.2018
TSG Tübingen - Spfr Schwäbisch Hall

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