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Volleyball: Legionellen & Karnevalsbeginn zum Trotz - Die Macht muss stark in euch sein!

Nachdem die Männer der 1. Mannschaft bereits nach den ersten vier Spielen mit 10 von 12 möglichen Punkten eine beachtliche Ausbeute vorweisen konnten und das Team am 28.10.2017 die VLW-Stützpunktmannschaft aus Rottenburg mit 3:0 besiegen konnte, stand mit dem ASV Botnang eine deutlich größere Hürde bevor.

 

Leider stand der Spieltag bereits vor der Abfahrt unter keinem guten Stern, da neben dem in Südamerika weilenden F. Bertsch sechs weitere Leistungsträger aus verschiedensten Gründen absagen mussten. So machte man sich mit sieben Spielern auf den Weg nach Stuttgart West, um dem noch unbekannten Landesliga-Absteiger die Stirn zu bieten.

Dass neben einer tollen Halle auch eine ambitionierte und mit 13 Mann voll ausgestattete Mannschaft vorgefunden wurde, bei der man sich die Frage stellen muss, welche Wachstumshormone in Botnang gespritzt werden, verwunderte keinen der angereisten Tübinger. Sichtlich beeindruckt ob der durchschnittlichen Größe des Gegners musste Trainer A. van Oijen an die eigenen Stärken erinnern. Glücklicherweise gelang es ihm, das Feuer in seinen Spielern zu entfachen und so konnte er nicht nur volle Konzentration verlangen, sondern auch 120 Prozent Leistung von jedem, um in Botnang bestehen zu können.

Die Tübinger starteten gut in den ersten Satz und bewiesen erneut, dass man die letztjährige Tiefschlafphase zu Beginn eines jeden Spiels abgelegt hatte. Zuspieler A. van Oijen konnte seine Angreifer gut in Szene setzen, da die Annahme funktionierte und die Angreifer die Bälle zu Punkten umwandelten. Da die Spieler des ASV jedoch auch guten Volleyball spielten, entwickelte sich ein ansehnliches Hin und Her, bei dem die TSG mit 25:22 die Oberhand behielt. Trainer und Spieler der TSG hatten nun keine Argumente mehr, warum es hier heute keine Punkte zu holen gäbe. Und so startete man zuversichtlich in den zweiten Satz. Konsequentes Aufschlagspiel (J. Cipuke), sowie intelligente (L. Bruns) und gewaltige (A. Goldschmied) Angriffe, gepaart mit gutem Blockspiel (D. Wiehl) ermöglichte den Männern aus der Universitätsstadt ein 25:20 und somit die 2:0 Satzführung.

An dieser Stelle muss ausdrücklich H. Limprecht gelobt werden, der nimmermüde seine Männer nach vorne peitschte und einen großen Anteil am Vorsprung seiner Mannschaft hatte.

 

Leider musste man in den beiden darauffolgenden Sätzen Federn lassen und der geringen Anzahl an Spielern Tribut zollen. Die Botnanger spielten besser und man merkte, dass auf Seiten der Tübinger Luft geholt werden musste. Mit zwei deutlichen Sätzen für Botnang ging man in den 5. Satz. Hier verlangte Trainer A. van Oijen noch einmal alles von seinen Mannen und mahnte zur völligen Verausgabung, da man danach noch genug Zeit haben würde, um sich abzulegen. Seine Spieler schienen verstanden zu haben und so führte man schnell mit 5:0, sodass der ASV die erste Auszeit nehmen musste. Normalerweise ist eine solche Führung ein gutes Omen für einen Satzgewinn. Das letzte Aufbäumen der Botnanger folgte jedoch auf dem Fuße. Nervenstark und gekonnt besiegte die TSG letztendlich die diskutierfreudigen Botnanger mit 15:12 und fuhr somit den nächsten Sieg ein.

 

Sichtlich erschöpft verlor der ASV das zweite Spiel gegen Baiersbronn mit 3:0. Die Baiersbronner nutzten die Gunst der Stunde und lieferten ihr bestes Saisonspiel. Als Erkenntnis bleibt, dass Tübingen in voller Besetzung heute keine Punkte abgegeben hätte und man sich vor keiner Mannschaft in der Liga verstecken muss. Die Tübinger werden weiter von Spiel zu Spiel denken und noch viele Punkte sammeln, da in dieser Saison alle Passspieler den Unterschied machen können, was bei allgemeiner Gesundheit und Anwesenheit Vorfreude auf das Kommende machen sollte.

 

Es spielten: A. Goldschmied, H. Limprecht, L. Bruns, D. Wiehl, P. Böttcher, J. Ciupke und A. van Oijen.

Termine

Sa. & So. von 9:00-11:00 Uhr
offene Stunden im Ehrmann-Sportzentrum

Sa. 03.03., 15:00 Uhr
TSG Tübingen - 1.FC Normannia Gmünd

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